Zum Inhalt springen

📦 Kostenfreier Versand ab 39€ 📦

Muskelschmerzen: Was dein Körper dir damit sagen will – und wie du ihn unterstützen kannst

Muskelschmerzen: Was dein Körper dir damit sagen will – und wie du ihn unterstützen kannst

Wenn die Muskeln am Tag nach dem Sport streiken

Du warst aktiv, hast dich bewegt, vielleicht sogar etwas mehr gegeben als sonst und jetzt meldet sich der Körper mit einem dumpfen, ziehenden Schmerz in den Beinen oder Armen. Muskelschmerzen nach körperlicher Belastung sind ein vertrautes Gefühl, das die meisten Menschen kennen. Aber auch ohne Sport können Muskeln schmerzen: nach einem langen Arbeitstag, bei anhaltender Anspannung oder einfach, wenn der Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist.

 

Was hinter Muskelschmerzen steckt

Der klassische Muskelkater entsteht durch kleine Mikroverletzungen in den Muskelfasern, die bei ungewohnter oder intensiver Belastung auftreten. Diese Mikrorisse sind Teil des normalen Anpassungsprozesses, der Muskel baut sich im Zuge der Regeneration stärker auf als zuvor. Das ist gewollt, auch wenn es vorübergehend unangenehm ist. Daneben gibt es Verspannungen, die durch einseitige Belastung, Stress oder Flüssigkeitsmangel entstehen können, sowie belastungsunabhängige Muskelschmerzen, hinter denen gelegentlich ein Nährstoffmangel steckt.

 

Nährstoffe, die Muskeln brauchen

Magnesium trägt zur normalen Muskelfunktion bei und spielt eine zentrale Rolle bei der Muskelkontraktion und -entspannung. Ein Mangel kann sich durch ein erhöhtes Spannungsgefühl in der Muskulatur bemerkbar machen. Gute Quellen sind Kürbiskerne, Mandeln, Hülsenfrüchte und Vollkornbrot. Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Muskelfunktion bei und ist in Deutschland besonders in den Herbst- und Wintermonaten oft knapp. Kalium trägt zur normalen Muskelfunktion bei und findet sich reichlich in Bananen, Kartoffeln und Hülsenfrüchten. Protein schließlich liefert die Aminosäuren, die der Muskel für Reparatur und Aufbau benötigt – besonders Leucin, Isoleucin und Valin aus der Gruppe der verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAAs) werden in der Sporternährung intensiv erforscht.

 

Was du bei Muskelschmerzen konkret tun kannst

Sanfte Bewegung ist bei Muskelkater oft hilfreicher als vollständige Schonung, leichtes Dehnen oder ein entspannter Spaziergang können die Durchblutung fördern und die Regeneration unterstützen. Wärme in Form von einem warmen Bad oder einem Wärmepflaster wird traditionell zur Entspannung verspannter Muskelpartien eingesetzt. Ausreichend trinken ist ebenfalls wichtig: Muskeln bestehen zu einem großen Teil aus Wasser, und bereits leichte Dehydration kann das Spannungsgefühl verstärken.

Auf der Ernährungsseite kann eine eiweißreiche Mahlzeit nach dem Sport die Muskelregeneration unterstützen. Sauerkirschextrakt wird in der Sporternährung traditionell eingesetzt und ist Gegenstand aktueller Forschung, konkrete zugelassene Claims liegen hier jedoch noch nicht vor.

 

Wärme wird häufig genutzt, um verspannte Muskeln zu entspannen und das allgemeine Wohlbefinden zu unterstützen. Gerade bei Muskelverspannungen und Muskelschmerzen kommen Wärmeanwendungen häufig zum Einsatz.

 

Fazit: Muskelschmerzen als Signal ernst nehmen

Gelegentliche Muskelschmerzen nach Belastung sind normal und kein Grund zur Sorge. Wer seinem Körper die richtigen Nährstoffe, ausreichend Erholung und etwas Geduld gönnt, unterstützt die natürliche Regeneration. Bei anhaltenden oder unklaren Schmerzen ohne erkennbaren Auslöser ist ein Arztbesuch sinnvoll.